zwei teller, zwei herzen

Samstag, 17. Mai 2014

sitze beim essen, alleine. was auch sonst? man gewöhnt sich nach einer gewissen zeit einfach an diesen zustand. allein zu sein. einsamkeit passt wohl mittlerweile besser. man schaut zu dem stuhl gegenüber, niemand da. nie jemand da gewesen. und dann fragt man sich 'wann ist der stuhl endlich nicht mehr leer? wann kann ich endlich für zwei leute den tisch decken? wann kommt mir mein bett endlich nicht mehr so vor, alswäre es acht meter breit? wann stehen im bad zwei zahnbürsten?'. dinge, um die man sich ja in einem solchen alter noch gar keinen kopf machen braucht... die worte der klugen, erwachsengewordenen, ja ach so reifen singles liegen einem im ohr. doch, muss ich. will ich.
und vorallem will ich eins- endlich ein ausgefülltes bett mit jemanden neben mir.

Kommentare:

  1. Ich kann dich so gut verstehen! Fühl dich gedrückt! & auch wenn ich den Bettwunsch nicht erfüllen kann, könnte man ja mal zusammen essen? :)
    Liebste Grüße,
    Farina

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  2. diese person neben dir nachts zu vermissen ist fürchterlich. aber ich sage dir dass es auch nicht besser ist wenn du weißt wen du neben dir brauchst diese perosn aber nicht da ist oder unerreichbar für dich.
    aber eines tages wird der stuhl an deinem tisch nicht leer sein, eines tages wird auch dein bett nicht mehr leer sein, dann wird dir nie mehr kalt sein nachts, weil neben dir ein lebendiger, atmender, warmer körper liegt und nicht nur der traum und wunsch nach einem.
    wir müssen auch alleine sein können, um eine person neben uns wertschätzen zu können.
    so ist das leben...
    liebste grüße
    karla

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  3. Hey =)

    Sehr schöner Text ... ich kann dich sehr gut verstehen ... wenn auf einmal das Herz so schwer in der Brust liegt...

    Danke übrigens fürs Folgen, ich mag ja deinen blog auch so =)

    LG
    Elisabeth
    http://elisabethgatterburg.blogspot.co.at

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